Startseite
Menu
K
P

 Presse + Anträge

 

Keine Windkraftanlagen im Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen

Gerhard Postel (gerhard) on 10.03.2015

Beschlussvorschlag:

Der Kreistag Bad Dürkheim lehnt den Bau von Windkraftanlagen im Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen ab. Der Kreis Bad Dürkheim wird in den überregionalen Gremien, in denen er Mitspracherechte hatund Einfluss auf Planungen nehmen kann, diese Linie vertreten.

Die Verwaltung des Landkreises Bad Dürkheim wird beauftragt, in seinen Zuständigkeitsbereichen und  als Träger öffentlicher Belange, alle Bauanträge für Windkraftanlagen im Pfälzer Wald abzulehnen.

Die FWG Fraktion beantragt zur Beratung und Beschlussfassung die Aufnahme des Tagesordnungspunktes:

Keine Windkraftanlagen im Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen

  

Beschlussvorschlag:

Der Kreistag Bad Dürkheim lehnt den Bau von Windkraftanlagen im Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen ab. Der Kreis Bad Dürkheim wird in den überregionalen Gremien, in denen er Mitspracherechte hatund Einfluss auf Planungen nehmen kann, diese Linie vertreten.

Die Verwaltung des Landkreises Bad Dürkheim wird beauftragt, in seinen Zuständigkeitsbereichen und  als Träger öffentlicher Belange, alle Bauanträge für Windkraftanlagen im Pfälzer Wald abzulehnen.

 

Begründung

„Das ist ein großer Schatz“, dies sagte der MAB-Nationalkommittee-Vorsitzende Martin Waldhausen 2013 über unseren Pfälzerwald. Das Biosphärenreservat Naturpark Pfälzerwald ist mit ca. 180.000 ha das größte zusammenhängende Waldgebiet in Deutschland. Zusammen mit den Nordvogesen bildet er seit 1998 das grenzüberschreitende Biospärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen, eines der größten Waldgebiete Westeuropas. 

In seinem Überprüfungsbericht zum deutschen Teil des Biosphärenreservats Pfälzerwald-Nordvogesen hat sich das MAB Nationalkomitee  u.a. für den Erhalt der unzerschnittenen Waldgebiete und gegen  die Nutzung  von Windkraft in diesen Zonen des Biosphärenreservats ausgesprochen.

Vor dem Hintergrund dieser Empfehlung ist es unseres Erachtens notwendig, im Rahmen der rechtlichen und politischen Möglichkeiten des Landkreises Bad Dürkheim,  diesen Naturraum zu schützen und den Bau von Windkraftanlagen nicht nur am Haardtrand, sondern auch im Pfälzerwald selbst abzulehnen. 

Denn ein Teil des Kreisgebiets gehört zu diesem Schatz. Der Landkreis Bad Dürkheim profitiert nicht nur von der Skyline Haardtrand mit der einmaligen Symbiose von Weinbergen und Waldrand. Auch der sich daran anschließende Wald ab der sogenannten zweiten Linie mit den Waldgemeinden und den bei Einheimischen, Touristen und Wochenendausflüglern so beliebten Wanderwegen, Pfälzerwaldhütten etc. sind Pfründe, mit denen der Landkreis, seine Bevölkerung, seine Wirtschaft und Gastronomie wuchern können. 

Die Idee, dass das Land Rheinland-Pfalz mit Planungsgemeinschaften und den planberechtigten Kommunen im Pfälzerwald ein Moratorium vereinbaren, wird leider vom  Land Rheinland-Pfalz, sprich der rot-grünen Landesregierung nicht unterstützt. Es wird vordergründig die Planungshoheit der Kommunen betont – und Begehrlichkeiten im Hinblick auf potentielle Haushaltseinnahmen geweckt. Wer aufmerksam die Medienberichterstattung in den letzten Wochen verfolgt hat, konnte lesen, dass die großen Gewinne aus Windkraftstrom aus dem Pfälzerwald für die Kommunen eine schöngeredete Illusion sind. Der Landesregierung geht es – ausweislich dieser Berichte – nicht vorrangig um die Gestaltung der Energiewende, sondern um das Kassieren von Pachtzahlungen der Windkraftbetreiber.Die Schneisen, die in den Wald geschnitten werden müssenfür den Transport und Aufbau der wuchtigen Spargel neuester Generation und die Verlegung von Stromtrassen, stehen kostenmäßig außer Verhältnis und vernichten natürliche Ressourcen und CO2-Schlucker. 

Aus diesem Grund ist der Kreistag Bad Dürkheim aufgefordert, seine Position zu diesem Sachverhalt klar herauszustellen. Und wenn es nach der FWG-Fraktion geht, sich eindeutig für einen Planungsstopp aller Windkraftanlagen – jedenfalls im Pfälzerwald und auf seinem Kreisgebiet auszusprechen. Unterstützen Sie unser Anliegen – hüten wir gemeinsam unseren Schatz.

 

Neuere Themen:

Kein Fracking auf Kosten der Kommunen, des Naturschutzes und der Energiewende Kein Fracking auf Kosten der Kommunen, des Naturschutzes und der Energiewende
Der Landkreis Bad Dürkheim erklärt sich zur „Frackingfreien Zone“ und spricht sich damit gegen Fracking und für eine konsequente Umsetzung der Energiewende aus.

Antrag der FWG-Fraktion Antrag der FWG-Fraktion
Der von der Kreisverwaltung vorgelegte Entwurf eines Schulentwicklungsplanes wird wegen handwerklicher Fehler abgelehnt!

Ältere Themen:

Stellungnahme zum Schulentwicklungsplan Stellungnahme zum Schulentwicklungsplan
Stellungnahme zu dem von der Verwaltung vorgelegten Entwurf eines Schulentwicklungsplanes (SEP) für den prognosezeitraum Einschulungsjahre 2014/2015 bis 2019/2020

Zurück


Beschlussvorschlag:

Der Kreistag Bad Dürkheim lehnt den Bau von Windkraftanlagen im Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen ab. Der Kreis Bad Dürkheim wird in den überregionalen Gremien, in denen er Mitspracherechte hatund Einfluss auf Planungen nehmen kann, diese Linie vertreten.

Die Verwaltung des Landkreises Bad Dürkheim wird beauftragt, in seinen Zuständigkeitsbereichen und  als Träger öffentlicher Belange, alle Bauanträge für Windkraftanlagen im Pfälzer Wald abzulehnen.

Neuere Themen:

Kein Fracking auf Kosten der Kommunen, des Naturschutzes und der Energiewende Kein Fracking auf Kosten der Kommunen, des Naturschutzes und der Energiewende
Der Landkreis Bad Dürkheim erklärt sich zur „Frackingfreien Zone“ und spricht sich damit gegen Fracking und für eine konsequente Umsetzung der Energiewende aus.

Antrag der FWG-Fraktion Antrag der FWG-Fraktion
Der von der Kreisverwaltung vorgelegte Entwurf eines Schulentwicklungsplanes wird wegen handwerklicher Fehler abgelehnt!

Ältere Themen:

Stellungnahme zum Schulentwicklungsplan Stellungnahme zum Schulentwicklungsplan
Stellungnahme zu dem von der Verwaltung vorgelegten Entwurf eines Schulentwicklungsplanes (SEP) für den prognosezeitraum Einschulungsjahre 2014/2015 bis 2019/2020